2013 Hamburg

Quelle: Fachschule

 

„Moin, Moin!“, hieß es, denn unser gemeinsames Ziel war Hamburg!

Voller Vorfreude und Spannung erreichten wir nach einer langen, aber trotzdem
entspannten und kommunikativen zwölfstündigen Fahrt  die Hansestadt Hamburg.
In unserer Übernachtungsmöglichkeit angekommen....

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...konnten wir unseren ersten bereits angebrochenen Abend in
Hamburg zunächst zum Essen gehen oder für einen Hafenspaziergang nutzen,
bei dem uns recht schnell klar wurde, dass bei gefühlten minus 10°C  das
Laufen um einiges anstrengender war wie zuvor vermutet. Je nach Kälte-
resistenz oder Erschöpfungsgrad nach der Busfahrt konnten wir den Abend
jedoch auch einfach gemütlich in unserem Hostel ausklingen lassen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir gestärkt
und warm eingepackt mit dem Bus zu unserem ersten Programmpunkt:
 

Die Arche  Jenfeld in Hamburg. Eindrucksvoll und anschaulich wurden uns
die Arbeitsfelder einer  Erzieherin oder eines Erziehers in der Arche dar-
gestellt und bei einer Führung durch das Haus wurde bei einigen auch
die Lust zum Bleiben geweckt. Allerdings stand auf unserem Tagesplan noch
eine Hafenrundfahrt, die wir auf keinen Fall verpassen wollten.

In St. Pauli an den Landungsbrücken angekommen, begrüßte uns ein humorvoller
Hamburger Jung, der zugleich unser Bootsführer war. Entlang des Hamburger
Hafens, durch Schleusen und Kanäle bis hin zur Speicherstadt führte uns
unsere knapp eineinhalbstündige Rundfahrt.

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Wieder festen Boden unter den Füßen, konnten wir nun in Kleingruppen die Stadt
erkunden, ausgiebig shoppen oder auf Sightseeing-Tour gehen.

Quelle: Fachschule

 

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Die Gestaltung des Abends war diesmal uns überlassen und so verbrachten einige
den zweiten Abend der Klassenfahrt gemütlich in einem Pub oder in der Stadt.

Am nächsten Tag führte uns unser Weg morgens zunächst  zur ersten Baby-
klappe Deutschlands, die uns alle sehr beeindruckt und bewegt hat. Hierbei
wurde uns genau geschildert, wie eine Aufnahme eines Kindes abläuft und die
eine oder andere ergreifende Erfahrung rührte uns sehr.

Am Mittag bot sich uns die Möglichkeit, verschiedene Museen zu besuchen. Hierbei
konnten wir beispielsweise zwischen dem „Spicy’s“ – ein Gewürzmuseum mit über
50 Gewürzen zum Anfassen, Riechen und Probieren...

Quelle: Fachschule

 

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...oder dem Museum für Kunst und Gewerbe mit der Ausstellung
„Endstation Meer? Das Plastikmüll-Projekt“ wählen.

Gegen Nachmittag stand noch die Besichtigung der Kindertagesstätte
„Neuer Mohnhof“ mit den Schwerpunkten auf Gesundheit, Bewegung,
Musik und einem Netzwerk für Inklusion auf dem Programm.

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Den Abend verbrachten einige Schülerinnen und Schüler anschließend bei
einem Besuch der  Musicals „Tarzan“ oder „Der König der Löwen“ und auch
mit einem Abstecher auf die Reeperbahn.

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Der letzte Tag in Hamburg startete mit einem Besuch des Kinderhospiz Sternenbrücke,
bei dem wir durch einen virtuellen Rundgang durch das Haus sehr viele eindrucksvolle
Bilder zu sehen und ergreifende Alltagsgeschichten zu hören bekamen. Natürlich waren
diese Erfahrungen sehr mitreißend und spannend zugleich.

Den Mittag verbrachten wir abwechselnd in Kleingruppen im sogenannten „Dialog im
Dunkeln“. Hierbei waren wir 90 Minuten völliger Dunkelheit ausgesetzt und konnten
uns in die Lage blinder oder stark sehbehinderter Menschen hineinversetzen. Jede
Kleingruppe wurde von einem sehbehinderten Menschen durch Alltagssituationen
geführt. Wir konnten zum Beispiel einen Marktplatz besuchen oder eine Straße
überqueren. Dabei war es vor allem beeindruckend, wie sich die anderen Sinne
in der Dunkelheit, wie sich das Hören und Fühlen deutlich schärften. Des Weiteren
waren wir sehr erstaunt, wie schnell sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnen
konnten.

Den letzten Abend verbrachten die Klassen intern und verabredeten sich zum
Beispiel zu einem gemeinsamen Abschlussessen, bei dem man sich auch über die
letzten Tage in Hamburg in aller Gemütlichkeit austauschen konnte.

Am nächsten Morgen hieß es dann auch schon wieder Tschüss „Hamburg-City“
und "Hallo Freiburg", denn die Heimfahrt war angesagt. Die Tage in Hamburg ver-
gingen wie im Flug und trotz der eisigen Kälte waren sie für uns alle sehr interes-
sant und wir konnten viele neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen.

An dieser Stelle auch noch Einmal ein herzliches Dankeschön an unsere Klassen-
lehrerinnen, die uns diese großartige Klassenfahrt ermöglicht haben!

Text: Isabella Speck